Über Lux Homini
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ein Weg zur Fotografie unterscheidet sich kaum von dem anderer "spät berufenen" bzw. quereinsteigenden Fotografen
Als Jugendlicher habe ich neben dem Zeichnen und Malen die Fotografie als Mittel gefunden meine Gedankenwelt bildlich umzusetzen, besser als ich das in Worten je könnte.
Ich habe mit der Schwarz-Weiß-Fotografie begonnen und Filme und Abzüge im eigenen, behelfsmässigem Fotolabor entwickelt. Studium, Beruf und die Gründung einer Familie haben lange meine Lust am bildlichen Gestalten in den Hintergrund gedrängt.

an mag es Midlife-Crisis nennen, vielleicht auch Rückbesinnung, (ich sehe es als Neubewertung meines Lebensinhaltes), irgendwann kommt das Fotografieren wieder, zuerst zaghaft als Hobby, dann immer intensiver und zeitraubender, und schließlich wird es semi-professionell zum Zweitjob. Zu Stress und dem schlechten Gewissen, Familie und Freunde zu vernachlässigen, gesellt sich das frustrierende Gefühl, seine Möglichkeiten aus Zeitmangel nicht ausschöpfen zu können.

eine Entscheidung, meinen gut bezahlten und sicheren Job aufzugeben und mich stattdessen in die Ungewissheit einer künstlerischen Tätigkeit zu stürzen, ist mir nicht leichtgefallen. Ohne die Bestätigung und den Rückhalt meiner Familie hätte ich den Schritt nicht gewagt, dafür kann ich ihr nicht genug danken. Für mich selbst ist es nur folgerichtig, nach langer Zeit in einer technisch orientierten Berufswelt, auch meiner vernachlässigten künstlerischen Seite Raum zur Entfaltung zu geben.